„Positive Verstärkung im Hundetraining“ und „Rally Obedience“ sind die Themen, mit denen sich der BHV am 21. und 22. Februar in Hofheim an Hundetrainer und engagierte Hundehalter richtet.
Waldems-Esch, 1. Februar 2015 – Am 21. und 22. Februar 2015 bietet der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV) e.V. in Hofheim-Diedenbergen bei Frankfurt am Main zwei Seminare für Trainer und versierte Hundehalter an. Interessierte können wählen zwischen dem Seminar zu „positiven Verstärkern im Hundetraining" und dem Praxisseminar Rally Obedience. „Im Hundetraining geht es immer darum, dem Hundeverhalten effektiv Konsequenzen folgen zu lassen", sagt Biologin Dr. Ute Blaschke-Berthold, die sich auf die Verhaltensbiologie der Hund-Mensch-Beziehung spezialisiert hat. „Effizienz setzt voraus, mit den passenden Konsequenzen den Hund zu motivieren. Außerdem muss die Verknüpfung zwischen Verhalten und Konsequenzen eindeutig kommuniziert werden." Was das für die Arbeit mit Hunden bedeutet, wird Dr. Blaschke-Berthold am 21. und 22. Februar 2015 im Seminar „Entwicklungspotenzial für Trainer/innen: Positive Verstärkung und andere attraktive Techniken ausschöpfen können" vermitteln – ein Theorieseminar mit praktischen Vorführungen. Denn alle Tiere werden durch drei Dinge motiviert: Nahrungserwerb sowie Nahrungsaufnahme, Vermeiden von Bedrohung und Fortpflanzung. Letztgenanntes fällt für das Hundetraining aus und der Einsatz von Bedrohungen – also Bestrafungen – ist mit schwerwiegenden Nebenwirkungen belastet. Bleibt also nur Futter als positive Verstärkung? „Sicher nicht!" betont Dr. Blaschke-Berthold. „Nahezu alles, was ein Hund haben oder tun möchte, könnte als Belohnung eingesetzt werden, beispielsweise Interaktionen mit der Bezugsperson, Spielen, Ausleben angeborener Verhaltensreaktionen, Freiheit." Wie man passende Belohnungen für einen Hund findet und im Training einsetzt, ist Inhalt dieses Seminars.
Um Rally Obedience geht es im Praxisseminar, das parallel am 21. und 22. Februar 2015 von Dr. Katrin Hagmann angeboten wird. Sie ist Verhaltensbiologin und zertifizierte Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK|BHV mit langjähriger Berufserfahrung. „Rally Obedience ist für jeden Hundehalter geeignet, man braucht keine besondere körperliche Kondition oder Voraussetzung", erklärt Dr. Hagemann, „es ist sogar für Menschen und/oder Hunde mit Handicap geeignet." Voraussetzung ist eine Grundausbildung des Mensch-Hund-Teams. Und so funktioniert es: Beim Rally Obedience wird ein Parcours aus mehreren Stationen gebaut, an denen Aufgaben zu bewältigen sind, beispielsweise aus der Fußarbeit oder Apport. Die Stationen bestehen aus Schildern, die den Teams anzeigen, was zu tun ist und in welche Richtung es weiter geht. Dr. Hagmann: „Das Schöne bei Rally Obedience ist, dass Mensch und Hund während des Parcours ständig miteinander kommunizieren – der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden." Im Seminar wechseln sich Theorie und Praxis ab, sodass es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzt, entsprechende Kurse selbst anzubieten.
Weitere Informationen zu den beiden Weiterbildungen, zu Seminarkosten, zu den Referentinnen und zu den Veranstaltungsorten finden Sie im Internet unter www.hundeschulen.de in der Rubrik Veranstaltungen. Dort sind auch Anmeldeformulare hinterlegt.
Informationen zum Thema gibt es in den mehr als 200 BHV-Hundeschulen – zu finden unter www.hundeschulen.de
Foto: © BHV, www.hundeschule-conny.de
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