Dogdancing: Gymnastik für den Hund

23. August 2013
Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater empfiehlt Beschäftigungsmöglichkeit auch für ältere Hunde

Berlin/ Waldems-Esch, 23. August 2013 – An verregneten Tagen fallen die Spaziergänge mit dem Hund oftmals nicht ganz so lang aus und der Hund langweilt sich anschließend zu Hause. Eine kreative Art seinen Hund zu beschäftigen, bietet das Dogdancing. Der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater sagt, dass Dogdancing auch für ältere oder in der Mobilität eingeschränkte Hunde geeignet ist. „Egal ob Sie einen großen oder einen kleinen, einen schnellen oder langsamen Hund haben – es ist für jeden etwas dabei“, sagt Michaela Hares, Zertifizierte Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK|BHV von der Tierakademie Scheuerhof Wittlich-Bombogen. „Es gibt eine ganze Menge Figuren, sodass Sie immer die für Ihren Hund passenden auswählen können“, erklärt Michaela Hares.

Beim Dogdancing werden verschiedene Muskeln des Hundes trainiert, ähnlich wie bei einer Gymnastikübung. Das fördert nicht nur die Fitness des Hundes, sondern intensiviert auch die Bindung zwischen Hund und Besitzer. Selbst wenn es draußen regnet, ist Dogdancing die passende Beschäftigung. Viel Platz wird dafür nicht benötigt. Das heimische Wohnzimmer reicht völlig aus. Wenn man schon einige Tricks mit dem Tanzpartner einstudiert hat, kann man daraus eine Choreographie zur Musik zusammenstellen.  

Drei der Grundfiguren sind der Slalom, die Verbeugung und die Drehung um die eigene Achse. Die Figuren werden mit der Hilfe von Leckerchen und Lob einstudiert. Die erste Figur, der Slalom, ist schnell erklärt. Der Hund steht an der linken Seite seines Besitzers. Nachdem das Kommando „Slalom“  gesagt wurde, kann es losgehen. Der Besitzer macht mit dem rechten Bein einen großen Schritt nach vorne und lockt den Hund mit einem Leckerchen durch die dabei entstandene Lücke. Wenn der Hund dem Leckerchen durch die Beine ein wenig oder sogar ganz gefolgt ist, wird er sofort belohnt. Anschließend wird das Ganze mit dem linken Bein wiederholt. Die Lockbewegungen sollten nach und nach immer kleiner werden. Irgendwann wird der Hund die Führung durch die Hand nicht mehr brauchen und nur auf das Kommando durch die Beine laufen. Belohnt wird er am Ende jeder Übung mit einem Leckerchen. 

Ähnlich funktionieren auch die Figuren der Verbeugung und der Drehung um die eigene Achse. Der Hund wird mit Leckerchen gelockt bis er die Figur mit dem Kommando verknüpft. Für jeden kleinen Fortschritt wird der Hund belohnt. Aus den unterschiedlichen Figuren entsteht so eine kleine Choreographie, die sicher nicht nur dem Besitzer viel Freude macht. 

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Foto: pixelio.de/ Anita Stöwesand

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