Webinaraufzeichnung: Die Arbeit mit Hunden im Spannungsfeld von Lob und Strafe

7. März 2019

Wer das Live-Webinar am 05.03.2019 verpasst hat, kann hier die Aufzeichnung erwerben.

Der Link zur Aufzeichnung:   https://www.dog-ibox.com/de/market/catalog/lob-versus-strafe-recorded.html

Zum Webinarinhalt:

Lob ist, was sich für den Hund lohnt und Strafe hat nicht nur mit Schmerz zu tun. Aber was empfinden Hunde nun als Lob und was als Strafe? Welchen Einfluss haben Lob und Strafe auf die Stressbelastung und die Leistung des Hundes? Kann man Hunde auch ohne Strafe trainieren und dabei hohe Leistungen erzielen? Welche Bedeutung haben Lob und Strafe für den Familienhund, der eigentlich „keine“ Leistung erbringen muss?

Diesen Fragen geht Dr. Leopold Slotta-Bachmayr mit Hilfe einer Studie nach, die er 2016 an Polizeidiensthunden durchgeführt hat. Anhand der Analyse von Abschlussprüfungen und entsprechenden Videos war es möglich, die Faktoren zu untersuchen, die die Leistung dieser Hunde beeinflussen. Er konnte zeigen, dass Training auch ohne Strafe möglich ist, in der Erziehung geht es aber oft ohne Strafe nicht – aber Strafe muss nicht immer gleich etwas mit Schmerz zu tun haben. Letztendlich zeigt sich, dass Hunde, die ohne Strafe trainiert werden, geringe  Stressbelastung und eine höhere Leistung zeigen. Das hat nicht nur Konsequenzen für den Arbeitshund, sondern ist auch für den Familienhund von großer Bedeutung.

Leo und Spot kleinDr. Leopold Slotta-Bachmayr lebt und arbeitet in Salzburg.

Beruflicher Werdegang:
seit 2015 selbständiger Biologe und Hundetrainer
seit 2014 allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Hundehaltung und Hundetraining
2005 bis 2015 Wissenschaftlicher Leiter des Welser Tiergartens und des Welser Tierheims
2003 bis 2006 Universitätslehrgang „Tiergestützte Therapie und tiergestützte Fördermaßnahmen“, Veterinärmedizinische Universität Wien
1999 bis 2003 Zoopädagoge, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Salzburg
1996 bis 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Natur, Salzburg
1985 bis 1996 Studium der Biologie/Zoologie mit Schwerpunkt Ökologie an der Universität Salzburg

Kynologischer Werdegang:
seit 2018 Bundeskoordinator für Rettungshunde im Österreichischen Roten Kreuz
seit 2015 Ausbildung von „Naturschutzhunden“ zur Suche nach seltenen Tierarten wie Wildkatze oder Goldschakal
seit 2013 Beurteiler für Rettungshunde
seit 2013 verantwortlich für die Suchhundeeinheit des Österreichischen Roten Kreuzes, Salzburg
seit 2011 ÖKV Hundetrainer für Unterordnung und Rettungshunde
2007 dogmotion® Trainingstherapeut
seit 2006 Therapiehundetrainer
seit 2002 Rettungshundetrainer
seit 1995 Sanitäter und Hundeführer beim Österreichischen Roten Kreuz, Einsatzhundeführer Fläche, Lawine, Trümmer, div. Einsätze im In- und Ausland

Wissenschaftliche Arbeiten mit Hunden:
2003 Untersuchung zur Geruchsausbreitung im Schnee
2003 Stressbelastung von Lawinenhunden
2007 Belastung von Rettungshunden während der Flächen- und Trümmersuche gemeinsam mit KollegInnen der Universität München
2014 Untersuchung zur Ausbreitung von Leichengerüchen
2016 Lob versus Strafe - Neue Wege in der Polizeihundeausbildung

Vortragstätigkeit:
- Universität Salzburg – Naturschutz, Wildbiologie
- Ausbildung von TierpflegerInnen und TierarztassistentInnen
- Verhalten von Hunden, Stressbelastung von Hunden, Lerntheorien
- Riechen und Gerüche

BHV-Veranstaltungen für Hundetrainer

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