Vom Hobby zum Beruf!

Anette Knobloch erinnert sich noch gut an ihren Lehrgang zur "Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK" vor über zehn Jahren.

„Ich habe das richtige Rüstzeug bekommen.“ Inzwischen leitet sie den Standort für den Lehrgang in Engelskirchen bei Köln.

HundeerzieherIn mit IHK-Abschluss? Ja, das gibt es wirklich! Anette Knobloch war bei einem Lehrgang im Jahr 2009 noch eine der ersten Teilnehmerinnen. Inzwischen macht sie selbst Tierliebhaber zu „Hundeprofis“. In Engelskirchen bei Köln ist sie die Chefin eines siebenköpfigen Trainerteams, allesamt Frauen. Der Bedarf ist groß: Rund zwölf Millionen Hunde gibt es in Deutschlands Haushalten. Damit kommt auf etwa jeden siebten Einwohner ein Hund. Und der ist nicht nur Haustier, sondern auch bester Freund und damit Sozialpartner, der gut erzogen sein will.

Erzieher in einer Hundeschule ist ein Beruf. Laut Paragraph 11 im Tierschutzgesetz darf nur gewerbsmäßig Hunde ausbilden, wer entsprechend qualifiziert ist und eine Sachkunde nachweisen kann. Und so entstand in Kooperation mit dem BHV e.V. das IHK-Zertifikat „Hundeerzieher/in und Verhaltensberater/in (IHK)“ der IHK Potsdam, die erste IHK-anerkannte Weiterbildung für die Branche. Im zweiten Schritt ist sogar ein Berufsabschluss auf Bachelor niveau zum „Hundefachwirt IHK“ möglich.

In über zehn Jahren gab es mehr als 1.000 Teilnehmer an dem Zertifikatslehrgang, der berufsbegleitend wahlweise in Potsdam und Engelskirchen stattfindet. Auf dem Stundenplan stehen u.a. Ernährung, altersgemäße Erziehung, Trainingstechniken, Problemverhalten und Anatomie. Hinzu kommen wichtige Kenntnisse für die künftigen gewerbsmäßigen HundeerzieherInnen, etwa zu den Themen Betriebswirtschaft, Personalführung und Marketing.

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Ein Artikel von Melanie Bäumel-Schachtner.

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